In 3 Aspekte für ein gesundes Selbstvertrauen

Heute liegt mir Dein Selbstvertrauen am Herzen und ich zeige Dir, wie Du es schaffst in 3 Schritten Dein Selbstvertrauen zu stärken. Ein Wortspiel! Mit selbst bewusst werden, baust Du deinen Selbstwert, worauf Du vertrauen (Selbstvertrauen) kannst.

  1. Bist Du dir selbst bewusst?
  2. Was bist Du wert?
  3. Auf was vertraust Du?

Das sind die 3 wichtigsten Aspekte, die unser Selbstvertrauen stärken.

Hans Jürgen Eysenck war ein britischer Psychologe, der besonders mit seiner Persönlichkeitsforschung bekannt wurde. Eine große Bedeutung maß er dabei der Vererbung bei. Er sagt, dass Selbstbewusstsein nicht von der Persönlichkeit abhängt und deshalb trainiert werden kann.

Das ist doch erst mal eine gute Nachricht. Das heisst doch im Klartext: «Ich bin nicht, nicht selbstbewusst, sondern lediglich ich habe es nicht gelernt. Ich nehme mich nicht wirklich bewusst wahr»

Also schauen wir erstmal Dein Selbstbewusstsein genauer an.

1. Schritt

Selbstbewusstsein

Bist Du dir selbst bewusst, wer Du bist? Hast Du schon mal darüber nachgedacht? Jemand der unter seinem vermeintlich schlechten Selbstbewusstsein leidet, neigt dazu sich mit anderen zu vergleichen.

Vielleicht gefällt mir mein Erscheinungsbild nicht, ich bin, zu klein, zu gross, zu dick, zu dünn. Oder meine Haare sind zu glatt zu kraus? Wir finden immer etwas, das nicht unserem Idealbild, woher es auch stammt, entspricht. Hier können wir mal genauer hinschauen und uns fragen: «Stimmt das? Stimmt das wirklich?» Und vielleicht kämen uns dann beim genaueren betrachten Zweifel. Wir könnten so unsere negative Meinung ehrlich revidieren. Das ist auch eine wichtige Übung, die ich mit meinen Klientin im Coaching anwende.

Nimm Dich bewusst wahr

Weil wir uns selbst gar nicht mehr bewusst wahrnehmen, stellen wir uns solche Fragen erst gar nicht. Wir sind einfach, tun einfach, schauen nicht mehr genau hin. Dabei könnte unsere Augenfarbe als leuchtend und tiefblau beurteilt werden, also wunderschön. Fragen wir doch einfach mal jemanden! Einfach so, vielleicht auch mehrere unserer Bekannten und Freunden. Schnell würden wir merken, dass unsere Wahrnehmung gar nicht den Beobachtungen unserer Mitmenschen entspricht, ja möglicherweise viel positiver ausfällt.

Dasselbe gilt natürlich auch für das bewerten von Fähigkeiten oder Charaktereigenschaften.

  • Wie fühlt es sich an, wenn ich mich eincreme, die Textur meiner Haut? Und was gibt mir das eincremen, wie fühl ICH mich dabei. Werde Dir bewusst was Du bist. Nimm wahr wie Du dich in diesem Moment fühlst, dich siehst, riechst.
  • Was tue ich?
  • Bei welcher Beschäftigung oder arbeit fühle ich mich sicher und gut?
  • Mit welchen Menschen fühle ich mich leicht?
  • Spreche ich locker?
Fazit:
Neugierig sein und hinschauen, handle, höre Dir zu, beobachte Dich, fühle Dich. Nimm bewusst wahr und frage Dich ganz ehrlich ohne Scham: “Ist das gut oder nicht gut und ist das wirklich wahr, was ich über mich denke?”

 

Es gibt noch viele Aspekte, die wir an uns in neugieriger, positiver, forschender Absicht entdecken können. Versuch es einfach! Wichtig: schreibe Deine Entdeckungen auf kleine Zettel und leg Sie in «Deinen IDEEN-Korb». Ich habe ein PDF für Dich vorbereitet, das Du gerne ganz unten abrufen kannst. 

 

2. Schritt

Selbstwert – Was bist Du wert?

Hast Du dich das schon mal gefragt? Sicher, nur leider neigen wir dazu uns abzuwerten, was uns natürlich nicht unbedingt ein gutes Gefühl gibt. Mit der ersten Übung hast Du bereits eine Idee davon bekommen, was Du «wert» bist. Du hast bewusst hingesehen und gefühlt, hast Dich vielleicht neu entdeckt.

Nun kannst Du beginnen dich in deiner Umgebung wahrzunehmen und Menschen zu fragen, die mit Dir zu tun haben. Egal ob bei der Arbeit in der Familie oder unter Freunden und Kollegen.

Frag Dich einfach:

  • Was gefällt Dir an mir?
  • Wie nimmst Du mich war?
  • Was kann ich noch an mir optimieren?

Ich gestaltete ein A4 – Blatt mit genau diesen Fragen und habe es per Mail an 15 Personen gesandt. Ich bat darum den Fragenbogen bis am…auszufüllen und an mich zurückzusenden. Da waren Klienten, Chefs und Freunde dabei, aber auch meine Familie durfte mich beurteilen. Es erforderte, gebe ich zu, ein bisschen Mut. Überraschend für mich war erstmal, dass alle ausnahmslos, den Fragebogen ausgefüllt haben, was ich vorher nicht für möglich gehalten habe. Ich war es tatsächlich meinen Mitmenschen wert, dass sie sich die Zeit nahmen und darüber nachdachten, wer ich eigentlich war. Das tat gut. Freue auch Du dich auf die Antworten, Du wirst überrascht sein und einiges an «Wert» entdecken, der dich ausmacht.

Im deinem stillen Kämmerchen findest Du immer nur dein eigenes Urteil. Deshalb gehe raus und sei neugierig auf die Menschen. Frage wie es ihnen geht? Was sie tun? Zeige ihnen, dass Du dich für sie interessierst. Sie werden gerne aus ihrem Leben erzählen und wollen Deine Meinung dazu hören. Auch so kann man seinen Selbstwert erkennen, denn wem würde ich wohl aus meinem Leben erzählen, wenn nicht jemanden, den ich als kompetent und wertschätzend wahrnehme.

Sei mal ganz ehrlich, würdest Du jemanden an deinem Leben teilhaben lassen, den Du nicht magst.

Fazit:
Geh raus und höre zu, frage und nimm am Leben teil, zuhause wirst Du immer dieselben abwertenden Antworten erhalten, die Deinen Selbstwert auf keinen Fall stärken. Im Aussen erlebst DU Wertschätzung.

 

Selbstvertrauen

Jetzt kannst Du anfangen dir und dem was du tust zu vertrauen. Das nennt man dann allgemein «Selbstvertrauen»

Wir sind nun schon ein grosses Stück weiter, meinst Du nicht auch?

  1. Wir wissen, was uns gut tut, wie wir uns fühlen, wenn wir bewusst, neugierig und nicht in alten Latschen durchs Leben gehen.
  2. Indem wir uns für Menschen interessieren und an deren Leben teilnehmen, uns ehrlich austauschen und gelegentlich etwas fordern, erleben wir deren Wertschätzung.

Jetzt hast Du auch die Grundlage, um zu lernen und vielleicht Verhalten und Denken mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Das ist auch die Basis für mein Coaching welches dich dabei unterstützt und Dein Selbstvertrauen in Schwung bringt.

Du wirst nun, das was Du gerne tust, wo Du dich wohlfühlst dabei, ausprobieren. Dabei vertraust Du nun auf deine Werte und übst einfach, wie es Hans Jürgen Eysenck war ein britischer Psychologe mit seinen Studien vorgibt. Er sagt auch: “Jeder kleine Schritt macht dich sicherer und schenkt Vertrauen für den nächsten”. Damit wird Dein Leben farbiger und lebendiger. Dazu gehört natürlich auch das Wörtchen NEIN, wenn etwas zu viel wird und Du dich abgrenzen willst. Du wirst dabei merken, dass Du für ein Nein respektiert und nicht zurückgewiesen wirst. Dabei macht auch der Ton die Musik, natürlich! Weil, ein echtes NEIN wird für dein Gegenüber bedeuten, dass er bei einem nächsten JA wirklich von Dir etwas Wertvolles erhält.

Fazit:
Dein Selbstvertrauen ist das Resultat aus Selbstbewusst werden, eigene Stärken erkennen und annehmen, so dass Du darauf vertrauen kannst.

 

Mama mehr Selbstvertrauen bitte!

Mein Selbstlernkurs bringt dich genau dorthin.

“Du machst die Welt bunter und friedlicher

mit deiner GANZEN Persönlichkeit.”

Deine

Heidi Weichhart

PS. Dein Kommentar interessiert meine Leser!

  • Was hast Du bereits ausprobiert um Dein Selbstvertrauen aufzumöbeln?
  • Möchtest Du ein ganz besonderes Hindernis aus dem Weg räumen?

Ideenkorb

0 Kommentare

0 Kommentare