Lust auf ein bisschen mehr Farbe im November?

Würde Dir das gefallen, deine ganz eigene Farbe zu entdecken? Ich finde der November bietet sich da ganz hervorragend an. Langsam machen die wunderschönen bunten Herbstfarben dem tristen Grau platz. Melancholie macht sich breit und wir versinken leicht in depressiven Gedanken. Nicht schön, ich werde dann träge und unzufrieden, habe keine Energie und ziehe mich zurück. Mir kommt es vor als verlöre ich meine Farbe. Ich ertappe mich dabei die farbigen T-Shirts in die hintere Reihe zu verlegen und ziehe mich wieder dezent, grau, schwarz, braun an. Unbewusst schütze ich mich wohl damit. Keine Ahnung. Wie ist es mit Dir? Trägst Du auch Farben die Deine Stimmung abbilden?

Du hast Dich vielleicht als Empfänger meiner Wochen-Impulse mit der Recherche deiner unbewussten Gedanken beschäftigt. Möglicherweise hast Du da einiges an negativen Glaubenssätzen revidieren können. Jetzt gilt es nicht nachzulassen und immer wieder nachzuhaken und Neues zu entdecken.

Da kommt uns doch der triste November gerade richtig. Und damit schon eine weitere Frage, die Du Dir ganz bewusst mal stellen kannst.

“Wie kann ich in meinem Leben Neues ausbrobieren?”

Lass uns doch für diese Woche mal sehen, wie es mit unseren Automatismen bestellt ist. Mit den Gewohnheiten im Alltag.

  • Nimmst auch Du zum Einkaufen immer denselben Weg?
  • Wie ist es mit der Zeitung, liest Du immer dieselbe Zeitung?
  • Oder bestellst Du im Restaurant immer denselben Latte Macciato?

Gewohneit gibt uns Sicherheit

Gewohnheiten sind beständig und geben uns Sicherheit, machen das Leben bequem. Aber wie ich finde auch langweilig und monoton. Warum nicht mal den Trott unterbrechen. Einfach mal etwas Verrücktes anstellen. Statt wie gewohnt in der kalten Jahreszeit deine dunklen Klamotten anzuziehen, einen Farbtupfer setzen und in das sonnengelbe Sommershirt aus dem Regal holen. Da kommt doch gleich andere Stimmung auf.

„Eine alte Gewohnheit durch eine neue zu ersetzen ist das Schwerste, was es für das Gehirn gibt“, sagt Neurobiologe Roth, „denn die Gewohnheits-Netzwerke, die sich nun in den Basalganglien und im Kleinhirn befinden, sind nicht mehr direkt unserem bewussten Willen ausgesetzt. Dadurch machen sich die Routinen und Gewohnheiten ziemlich immun gegen Veränderungen.“

Studien gehen davon aus, dass 40% aller Handlungen automatisch ablaufen. Und nur etwa 20% aller Menschen wollen Abwechslung. Der Rest der Menscheit liebt die Gewohnheit, fühlt sich unbewusst damit sicher. Da wundert man sich, dass Veränderung so schwer fällt.

Wenn wir sicherstellen wollen, dass wir Gewohnheiten ändern können, sollten wir immer mal was Neues ausprobieren und das ein Leben lang. Das hält unser Gehirn auf Trab, wir lernen dabei unglaublich viel ohne, dass wir es bemerken.

Finde Deinen Farbtupfer im grauen Alltag

Tausch doch einfach mal deinen Stammplatz aus. Setze dich woanders hin. Es ist sehr spannend dabei zu beobachten wie sich die Neuordnung für die Familienmitglieder auswirkt.

Nimm einen anderen Weg zur Arbeit oder steig einfach früher aus dem Bus aus und gehe das Reststück zu Fuss. Was wird dabei dein Auge entdecken?

Vielleicht überlegst Du auch mal ganz alleine in eine Ausstellung oder in ein Museum zu gehen. Oder Du lässt dich mit der Bahn an einen Ort fahren, an dem Du noch nie warst und tauchst ein in neue Düfte, beobachtest Menschen oder geniesst die Stille.

Mach es für dich möglich Ungewohntes und Neues in deinen Alltag fliessen zu lassen. Du entdeckst damit neue unbekannte Gefühle und förderst deine Kreativität. Du entdeckst dabei neue Werte und stärkst auch dein Selbsvertrauen. Ich erlebe in meiner Praxis täglich, wie wenig wir unsere Stärken und Talente wahrnehmen und uns deswegen nicht genügend wertschätzen. Dabei ist es reine Übungssache mit sehr erfolgsversprechendem Resultat, wie Du gerne mal den Erfahrungsberichten meiner Klienten entnehmen kannst. .

 

“Geh nicht immer auf dem vorgezeichneten Weg,

der nur dahin führt,

wo andere bereits gegangen sind.”

 

Dieses Zitat stammt von einem britischer Sprechtherapeut, Erfinder und Grossunternehmer, Alexander Graham Bell (1847-1922).

 

Dem Alltag ein Schnippchen schlagen

Ich finde, dass sehr engagierte und stark geforderte Frauen und Mütter dem Alltag auf diese Weise entfliehen und dabei neue Kraft schöpfen können. Weil Neues zu entdecken auch bedeutet sich selbst neu zu entdecken. Wir können dabei erleben, wie wenig wir eigentlich brauchen um einen ganz persönlichen Glücksmoment einzufangen und auszukosten.

Neuentdeckungen im Alltag, den Gewohnheiten ein Schnippchen schlagen heisst auch seine eigenen Möglichkeiten auszuloten. Erfahrungen zu machen, mutig Unvorhergesehenes zu meistern. Daraus wachsen kleinste Erfolgserlebnisse, die unser Selbstbewusstsein stärken.

Natürlich tun wir das sowiso jeden Tag ein kleines bisschen. Nur sind wir uns dessen auch bewusst.

Bewusst wahrnehmen stärkt Dein Selbstbewusstsein

Nicht gedankenverloren den Arbeitsweg abtackeln sondern mit wachen, neugierigen Augen den entgegenkommenden Menschen anlächeln. Da passiert etwas mit uns. Unser Blick wird erwiedert und angenommen. Ein Lächeln gepflückt oder geschenkt. Dabei produziert unsere körpereigenes Chemieunternehmen “Hormönchen” ohne Aufwand. Glückshormone befeuchten unsere Zellen, die sich so richtig aufplustern können. Toll oder, das fühlst sich richtig gut an. Das stärkt unser Selbstbewusstsein ohne dass wir es überhaupt wahrnehmen oder uns anstrengen müssen. 

Erfahrungen machen uns zu dem was wir sind

Und natürlich auch Gewohnheiten.Sie sind abgespeichert im Unterbewusstsein und entlasten unser Gehirn. Das heisst aber auch, dass die Hirnleistung, das Lernen in diesem Moment nicht aktiv ist. Sind wir immer im Gewohnheitsmodus bedeutet das natürlich für den Verstand Arbeitspause. Ganz vereinfacht könnte man jetzt sagen: “Gewohnheit macht dumm!” Natürlich sind Automatismen sehr wichtig, weil wir gar nicht jeden Eindruck verarbeiten könnten. Aber eben auch neue Erfahrungen wird unser Verstand mit Freude annehmen und als Information für spätere Problemlösungen speichern. Und natürlich liebt er positive Erfahrungen. Erfahrungen, die Dich glücklich und zufrieden stimmen. Und weiss Du auch warum?

Dein Verstand liebt positive Erfahrungen

Sehr vereinfacht ausgedrückt, ist die Aufgabe deines Verstandes für dein Wohl zu sorgen und dich gesund zu erhalten. Natürlich hat er noch viele weitere Pflichten, wie lernen und analysieren. Sein Hauptanliegen ist es jedoch dich am Leben zu erhalten. Das gelingt ihm sehr gut. Er analysiert sehr genau, vergleicht deine Gefühle, Erinnerungen, Bilder, Gerüche usw. mit dem was gerade passiert um deinem Körpersystem die entsprechend erforderlichen Anweisungen zu erteilen. Jetzt ahnst Du vielleicht schon, was er mit negaitven Informationsmaterial tut? Genau, er wird deinen Körper zur Vorsicht mahnen und alle Lämpchen auf gelb oder rot schalten. Heisst Vorsicht! Die Muskeln erschlaffen – Pause.

Stehen dem Gehirn im Archiv jedoch inspirierende, positive, lustige Informationen bereit, wird er im Hinblick auf dein Wohlsein die grünen Lämpchen leuchten lassen. Und was denkst Du, wie werden seine Anweisungen für den Bewegungsapparat wohl lauten. “Muskeln macht euch parat, Kreislauf gib gas, es gibt was zu tun!” Wie mag sich das wohl anfühlen? Ich bin sicher Du hast das schon oft erlebt. Nur vielleicht nicht bewusst wahrgenommen. Versuch ab jetzt genauer zu beobachten, was mit deinem Körper geschieht um Zusammenhang mit dem was Du denkst und dabei erlebst. Es lohnt sich unserem Verstand mehr Positives zur Verfügung zu stellen, er liebt Dinge die dich glücklich machen, damit er seiner Pflicht dich gesund zu erhalten mit Bravour erfüllt.

Ersetze das Grau im November mit Deiner Farbe

Lass uns aus einem tristen Novembertag einen leuchtenden, farbenfrohen, zufriedenen Entdeckungstag machen.

Ich hoffe, dass ich dich inspierieren konnte um mehr Tage zu Glückstagen werden zu lassen. Es braucht so wenig für Grosse Augenblicke.

Deine

Heidi Weichhart

 

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