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Bloss nicht stressen, aber wie?

Mamma kein Stress entspann dich. Das ist einfacher gesagt als getan und Du kannst es vermutlich nicht mehr hören. Stimmt’s?

Du darfst unperfekt sein und bist trotzdem die perfekte Mutter. Ich kenne diese Sprüche und ich brauch Dir wohl nicht sagen, dass auch dieser Ausspruch so leicht dahin gesagt ist. In Wahrheit ist es jedoch alles andere als einfach – unperfekt zu sein.

Meist sind es die eigenen Ansprüche die uns unglücklich machen und den Alltag leicht in puren Stress verwandeln.

Die gute Nachricht ist: Auch Du kannst es dir einfacher machen im Alltag. Es gibt da wirklich effiziente Methoden, wie Du lernen kannst entspannt und mit Weitsicht zu agieren. Tatsächlich macht es sogar Spass, wenn Du lernst Perfektion durch Gelassenheit zu ersetzen. Da macht sogar das Leben Freude, weil sich Dein Leben augenblicklich verändert. Ein Versuch lohnt sich. Es muss erstmal gar nichts weltbewegendes sein. Einfach mal ein Auge zudrücken. Wäsche Wäsche sein lassen, im Schrank hängt noch so viel, da kann man ruhig mal etwas Schmutzwäsche zusammenkommen lassen, um sie dann später in einem Zug durchzuwaschen.

Auch braucht es nicht jeden Tag ein Dreigang-Gesund-Menü, wenn dazu die Zeit fehlt. Da gibt es genügend Lecker-Becker Schnellmenüs und bringt etwas Abwechslung in den Kinderalltag. Ich bin sogar sicher, den Kindern fällt es auf und zwar positiv.

Du machst damit auch andere glücklich

Dabei hast Du wertvolle Zeit gewonnen für wichtigere Dinge wie zum Beispiel genau zuhören, wenn Paulchen was aus dem Kindergarten erzählt oder Zeit um Sabine beim Anziehen geduldig zuzusehen und abzuwarten, dass sie das alleine schafft. Damit hilfst Du deinen Liebsten viel mehr als mit einer perfekten, gesunden, Zubereitung des Mittagsmenü. Das ist nur eine kleine Veränderung im Alltag, jedoch mit grosser Wirkung.

So kannst Du ruhiger werden. Die Menschen, die Dir nahe stehen werden bemerken, dass Du anders reagiert. Erst vielleicht erstaunt, halten Sie deine Stimmung für eine wohltuende Tagesform. Es geht Dir offenbar gut.

Du bist und fühlst dich gelassener und drückst ein Auge zu, wenn mal nicht alles nach deiner Vorstellung läuft.

Ich bin sicher, Du kennst solche Momente und alles ist harmonisch. Das ist aber nicht Alltag, wirst Du gleich einwenden. Ich muss doch zum rechten sehen, dass alles klappt. Ich darf Termine nicht verpassen, muss Hausaufgaben kontrollieren. Die Kinder dürfen nicht zu spät zu Bett gehen damit sie am andern Tag fit sind für die Schule. Da bin doch ich dafür verantwortlich.

Es kann doch nicht jeder machen wie er will. Wo kämen wir denn da hin. Mach Dich nicht verrückt. Stimmt das? Bist wirklich DU für alles verantwortlich? Bitte sei mal ganz ehrlich und denke darüber nach. Du darfst die Antwort auch gerne aufschreiben damit sie dich ab und zu daran erinnert, wie es wirklich ist.

Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser.

Ein bekanntes Sprichwort, stimmts? Es hallt noch im Ohr aus meiner Jugendzeit. Aber stimmt das wirklich?

Wir wollen nur das Beste für unsere Kinder.

Sie sollen mitdenkende, verantwortungsbewussten  Erwachsene werden. Mit unserem eigenen Handeln wollen wir ihnen als Eltern ein gutes Vorbild sein. Erreichen wir das wirklich mit Kontrolle. Da bin ich echt nicht sicher.

Wenn ich weiss, dass das was ich gerade tue nochmal einer genauen Kontrolle unterliegt, wozu soll ich mich dann bemühen es genau zu nehmen und solange daran arbeiten, bis es wirklich funktioniert? Das wäre doch verlorene Zeit, Mama findet sowieso noch einen Fehler? Oder – sie richtet es dann sogar für mich.

Verantwortung

Genau die Verantwortung übernimmt, wie Du bestimmt schon erkannt hast, die Mutter und nicht das Kind. Es wird sich sagen „Wozu muss ich mich dann anstrengen? Nur um meiner Mutter zu gefallen. Macht für mich gar keinen Sinn. Sie liebt mich ja trotzdem und wenn es nicht perfekt ist, dann gibt es zwar Stress aber richten tut’s dann Mama.“

Lass Deine Kinder ab und zu ausbaden, wo sie sich selbst hineingebracht haben. Du musst nicht  alles richten. Also sei schön unperfekt! Hör Deinen Kindern zu, wenn sie sagen:

„Mamma kein Stress entspann Dich.“

Als kleine Perfektionistin triggert mich das natürlich. Kenn ich bestens. Aber, manchmal haben die Kinder recht. Setz Dich hin, atme durch und zähle runter von 10 bis 1. Du wirst sehen, das hilft und entspannt ungemein. 

Erfolg und Zufriedenheit

Du hast doch bestimmt schon erlebt, wie gut es tut für ein bestimmtes Problem eine Lösung gefunden zu haben. Macht es dich nicht stolz und brauchst Du da die Bestätigung einer andern Person?

Nein erfolgreich sein macht glücklich, wenn ich es aus mir heraus und für mich geschafft habe. Das ist genau das Geheimnis, was Kinder anspornt etwas gut zu machen oder nur einfach zu erledigen, was von ihnen verlangt wird. Dieses Gefühl macht nämlich „süchtig“ glaub mir, Kinder wollen diesen Erfolg und werden, wenn sie es einmal erleben durften immer wieder gute Arbeit leisten.

Stressfrei und gelassen

Mama, kein Stress. Ich mach das schon. Diese Ausrufe hast Du schon öfters gehört. Und dich gar nicht gefragt, was dahinter steckt.

Nein im Gegenteil, Du hast dich noch darüber geärgert. Die haben leicht sagen. Aber wie bitte? Hier lohnt sich eine Verschnaufpause. Hat dieser Schlingel nicht recht? Wer sagt denn, was richtig ist oder falsch? 

Tief durchatmen.

Es lohnt sich an dieser Stelle einfach mal kurz durchzuatmen und sich dieser Frage zu widmen. Und ich bin mir ganz sicher, wenn Du ehrlich nachfragst, tief in Dir drinnen, wirst Du die richtige Antwort bekommen.

Und alles wird leicht mit der treffenden Frage?

Wechsle für einen kurzen Moment die Perspektive. Wie sieht es in der Welt meiner Kinder aus, wie ist meine Erwartung? Kennen meine Kinder meine Werte und decken sich diese mit der Erwartung und dem Wertesystem meiner „Schutzbefohlenen?“ 

Je mehr Du dich mit den verschiedenen Perspektiven deiner Familienmitglieder und deiner Arbeitskollegen oder Chefs beschäftigst, je mehr wirst Du feststellen, dass keiner jedem gerecht werden kann. Es ist deshalb so wichtig, dass Du mit deinem Tun im reinen bist. Was ist Dir wichtig? Was tut Dir gut? Was macht Dich glücklich?

Wenn Du deine Bedürfnisse ernst nimmst , wirst Du sie Dir auch erfüllen. Du bist es Dir selbst schuldig und nicht zuletzt auch Deinen Kindern. So kannst Du dich abgrenzen ohne Angst es nicht allen recht zu machen. Da wächst Deine Lebensfreude und der Stress kann bleiben wo er ist.

Dann werden es die andern um dich herum merken und alles wird leicht, weil Sie Dich trotzdem lieb haben.

Vielleicht ist grad heute der richtige Tag einen Versuch zu machen und bewusst differenziert zu handeln. 

Wenn Du mehr über die Übung wissen möchtest, schau einfach ab und zu wieder hier in meinen Blog. 

Bis bald

Heidi Weichhart

Für sehr engagierte Frauen finde ich diese zeitsparenden Audio ein Segen.

Gönne Dir Entspannung über den Kopfhörer

Vielleicht kennst Du Silent Subliminals. Das sind Audioprogramme, die Du bei der Hausarbeit hören kannst. Der beruhigenden Musik sind Affirmationen, also positive Suggestionen auf einer zusätzlichen Spur angehängt. Die Worte hörst Du zwar nicht über Dein Ohr, der Verstand nimmt sie jedoch wahr. Du lernst also unbemerkt und kannst Deine Gedanken positiv ausrichten. Das versteht sich von selbst, dass Du dich fast augenblicklich besser fühlst, entspannter bist und natürlich dem Alltag gelassener gegenüberstehst. Ich kann diese Hörprogramme sehr empfehlen. Aber mach Dir gleich selbst ein Bild, welche Themen Dich unterstützen kannst Du am besten entscheiden.