Mein Weg

Wer ich heute bin. Wie ich Mütter zwischen Familie und Beruf unterstütze Ängste abzulegen, Gelassenheit aufzubauen und ihr Selbstvertrauen stärke.

Wie versprochen erzähle ich Dir heute warum ich Mütter dabei unterstütze, ihr eigenes Leben, ohne Schuldgefühle, zu leben um damit lebendig und glücklich zu sein. Und weshalb diese Frauen mit ihrem so sein, die Welt farbiger, lebendiger und freier machen.

Ich war lange Zeit auf der Suche

nach meinem eigenen Glück. Mal schlenderte ich dahin, liess mich treiben, passte mich den Umständen an. Dann wiederum rannte ich vorwärts, weil mich eine vielversprechende Idee begeisterte und ich dachte, genau das gefunden zu haben, was mich glücklich machen würde. Nie aber reichte meine Energie, um durchzuhalten und zweifelsfrei dazu ja zu sagen. Warum wohl, fragte ich mich, fühle ich so? Ich war doch fleissig, oft auch mutig, lernte, war lieb, fürsorglich, hilfsbereit und war trotzdem nie zufrieden mit meinem Resultat. Es war nie gut genug – ich war nie gut genug!

Bin ich eine gute Mutter?

Meine Zweifel eine gute Mutter zu sein waren damals sehr lähmend. Obwohl ich mich vielleicht mehr als andere bemühte, alles richtig zu machen engten mich diese Fragen «bin ich gut genug, kann ich meinen Kindern genug Liebe schenken?» zunehmend ein. Das führte dazu, dass ich mich verausgabte, mich kontrollierte und auch genau, übergenau, hinsah wie und was meine Kinder taten. Ich übertrug meine Unsicherheit auf meine Kinder, auf meinen Mann. War schlussendlich auch mit ihnen nicht mehr zufrieden und fing an herumzunörgeln und zu korrigieren. Wenn ich daran zurückdenke, tun mir meine Liebsten heute noch leid. Ich liebe meine Familie über alles und trotzdem kam es, hatte ich das Gefühl, dort nie so richtig an.

Unzufrieden und gelangweilt?

Als Mutter gelangweilt sein, das geht gar nicht! So bekam ich es wenigstens von aussen mit. Mein Haushalt war nun wirklich keine grosse Angelegenheit, Kochen ging gut von der Hand. Weil mein Mann ja nicht zuhause ass, mussten nur meine Kinder und ich selbst gefüttert werden. Als ich noch berufstätig war, viel einiges mehr an Wäsche an, und ich war es gewöhnt zügig und gut organisiert die Schmutzberge zu vernichten.

Mir gefiel es die Wochnung zu stylen.

Umso mehr gefiel es mir, zu Beginn meiner Hausfrauenzeit, die Wohnung gestylt in Szene zu setzen. Darüber konnte ich mich noch freuen. Allerdings interessierten sich die Kinder eher weniger dafür und mein Mann, müde von der Arbeit zurück, hatte am Abend auch eher Augen für guten Fussball oder Tennis als für meine Kreationen. Als ehemalige Gastgeberin erwartete ich wohl ein bisschen Anerkennung für meine Werke. Unsere Freunde waren die meisten noch berufstätig und ihre Arbeitszeiten, wie das in der Gastronomie üblich ist, waren nicht für abendliche Einladungen angelegt.

Aber ich umrundete die Spielplätze lieber, als dass ich mich dort um soziale Kontakte bemühte. Meine Begeisterung für Tagesaktualitäten anderer Mütter, hinsichtlich des Zahnwachstums von Lillibeth und der ersten, talentierten Gehversuche des erstgeborenen Benjamins, hielt sich ebenfalls in Grenzen. Irgendwie war ich da einfach nicht richtig, für mich war das alles einfach zu langweilig. Ich fühlte mich ausgeschlossen. Und was ist mit meinen Kindern, die finden doch auf dem Spielplatz Freunde? Mein schlechtes Gewissen mahnte mich überzeugend und ich hielt aus. Lustlos zwar, aber mein Gewissen gab Ruhe, das tut eine gute Mutter, wenn sie ihre Kinder liebt.

Kinderfreuden versus Mutterbedürfnisse.

Ich hab’s ehrlich versucht, um mein schlechtes Gewissen zu beruhigen. Ich sass da auf dem Spielplatz und kam mir blöd und unnütz vor. Zumal auch meine Kinder überhaupt keine Lust verspürten dem ollen Ball hinterher zu rennen und von Paulchen abgedrängt und angerempelt zu werden. Beiden war es sichtlich wohl an meiner Seite auf der Bank zu sitzen und einfach zuzuschauen. Ist ja auch ok, ab und zu. Mir war langweilig und es fühlte sich nicht gut an, dass es mir langweilig war. Es war ein Dilemma für mich zwischen Kinderfreuden und Mutterbedürfnissen wählen zu müssen. Das stimmt allerdings nicht ganz, weil ich ja gar nicht mehr so richtig wusste, welches meine eigentlichen Bedürfnisse waren. Erst recht, wenn ich ehrlich bin, kannte ich nicht mahl die Wünsche meiner Sprösslinge. Ich wusste nur, es fühlt sich einfach nicht natürlich an. Und ich machte mir Sorgen, grübelte, zweifelte, verglich, ohne zu einer Erkenntnis zu kommen.

Raus aus der Zerrissenheit

Es fühlte sich an als wäre mein Kopf voller Nebel. So als ob meine Gedanken mühsam ihren Weg finden müssten, raus aus diesem grauen, kalten Gebilde. Kein Sonnenstrahl war stark genug da durchzuscheinen. Besonders nachts, wenn die Kinder endlich schliefen und mein Mann noch arbeitete braute sich ein Gewitter zusammen, das mich nicht einschlafen liess. Ich war verzweifelt und müde, brauchte einen gesunden Schlaf ganz dringend.

Gestresst und antriebslos

Immer öfter reagierte ich meinen Kleinen gegenüber gereizt und auch mein Mann verstand nicht, was mit mir los war. Ich hatte doch alles, wundervolle, gesunde, unkomplizierte Kinder, ein Haus, viel Freizeit und doch fühlte ich mich unglücklich, gelangweilt und gleichzeitig ausgebrannt und müde. Ich hatte keine Energie und nervte mich über jede Kleinigkeit, wenn etwas nicht so lief, wie ich mir das vorstellte. Wie ist das möglich? Diese Zerrissenheit musste ein Ende haben. Ich wollte einfach mein altes Leben wieder zurück. Aber wie?

Wink mit dem Zaunpfahl

Lange wartete ich nicht auf eine Lösung, das Schicksal kam mir zuvor. Ich wurde gezwungen die Regie in unserem Haushalt zu übernehmen, hatte gar keine Wahl mehr zu entscheiden ob hü oder hot. Fast über Nacht waren meine vorhausfraulichen Kompetenzen wieder gefragt: Organisieren, planen, tun!

Rollen neu verteilen

Unsere Rollen mussten neu besetzt, das Drehbuch neu geschrieben werden. Wir haben zu diesem Zeitpunkt unser Leben ganz neu erfinden müssen. Wenn ich heute zurückdenke, kann ich es kaum glauben, wie sich alles wunderbar fügte. Nicht nur mein Mann kam mit der Situation gut zurecht, auch meine Kinder entwickelten sich zu Jugendlichen, die sich eigenen Gedanken für ihre Zukunft machten und entsprechend ihren Weg einschlugen. 

Jetzt fühlt es sich richtig an.

Jetzt fühlte es sich wieder richtig an für mich. Mein inneres Feuer brannte wieder und es leuchtete nicht nur für mich. Auch meine Familie und Freunde bekamen die positive Veränderung mit. In unserem haus wurde wieder gelacht, diskutiert und gestritten. Meine neue Aufgabe, für die Familie zu sorgen und gleichzeitig meinem Beruf ausserhalb nachzugehen war gross und forderte mich sehr. Aber ich kam dabei so richtig in Fahrt und genoss das Tempo. Ja, das Schicksal klopfte mit dem Holzhammer an unsere Türe und ich öffnete. Heute bin ich dafür unglaublich dankbar.

Eigenes Bedürfnis

Erst zu jenem Zeitpunkt wurde mir klar, dass ich meine ureigenen Gefühlsbedürfnisse gar nicht wahrgenommen, respektive gar nicht kannte. Ich wusste erst nach dieser Krise und was mir wirklich fehlte, um glücklich und zufrieden zu sein. Meine Lebensfreude erwachte erst wieder, als ich meine Anlagen und Talente richtig nutzte und entsprechend meiner Veranlagung zu leben anfing. Ich hatte als Mutter und Hausfrau und Berufsfrau mein eigenes Leben zurück. Und alle um mich herum profitierten von meinem neuen Lebensgefühl.

Klar und richtig

Mein Wunsch, Müttern zwischen Haushalt und Beruf aus ähnlichen Situationen heraus zu helfen, war geboren. Erst zurück im Beruf, nahm ich wahr, wie viele andere Frauen, vielleicht auch Du, dieses Dilemma aushalten. Und dies nur, weil sie es allen recht machen wollen. Es ist nicht leicht, alleine diesen steinigen, staubigen Weg zu gehen. Er hat mich viel Kraft gekostet und einige Jahre dursten lassen. Heute weiss ich, wie Du schneller und leichter aus diesem Dilemma herausfindest und dich frei und lebendig fühlen wirst. Als Coach nutze ich wirksame und sanfte Methoden um Dir diesen Weg einfach, aber sicher und für immer zu ebnen. Den Weg zu Dir selbst, zu einem Leben das zu Dir passt. Genau damit machst Du die Welt ein kleines bisschen, bunter, lebendiger und friedlicher.

Wie ist Deine Geschichte

Bist Du schon raus aus dieser Zerrissenheit, wie hast Du es geschafft? Erzähl uns Deine Geschichte und vielleicht Deine Erfahrungen mit meinen Lesern teilen.

Oder steckst Du noch mitten drin in diesem Strudel der Gefühle. Dann komm und melde dich. Zusammen haben wir schon mindestens zwei Ideen, wie Du mehr Lebensfreude in Deinen Alltag und damit mehr Glück in Deine Familie bringen kannst.

Warte nicht auf den Wink des Zaunpfahls

Wenn es in Dir drin ähnlich aussieht, warte nicht länger mach jetzt einen Termin für ein kostenloses Klärungsgespräch. Tu es für Dich und deine Familie, es gibt einen Weg da raus und gemeinsam geht es einfach leichter. Du wirst Deine Freude und Leichtigkeit wieder geniessen können und die Welt um Dich herum lebendiger und farbiger machen. Klick hier

Also bis bald

Heidi Weichhart

Ich entdekte das Autogene Training für mich

Damals wusste ich, dass ich mit Mentaltraining meine Ziele erreichen konnte. Mir fehlte jedoch die innere Ruhe und Geduld mich einzulassen. Mit dem Autogenen Training fand ich für mich genau das richtige Tool. Als rational denkender Mensch brauchte ich eine Entspannungsmethode, die auf einer gewissen Logik aufgebaut und messbar war ist. Später und bis heute profitieren meine Klienten von dieser wirkungsvollen Entspannungsmethode nicht nur für das mentale Training vielmehr um den täglichen Anforderungen gewachsen zu sein.

Autogenes Training für zu Hause

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